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PMS - Symptome und Behandlung des prämenstruellen Syndroms

Aktualisiert: 29. Nov. 2023


PMS - Symptome und Behandlung des prämenstruellen Syndroms


Es gibt wohl kaum eine Frau, die nicht zumindest schon einmal in ihrem Leben PMS-Beschwerden erlebt hat. Fallen die Beschwerden in vielen Fällen eher leicht aus, sind sie bei anderen Frauen doch leider oft so stark, dass an einen normalen Alltag nicht mehr zu denken ist.


Je nach Schweregrad der Beschwerden kommen bei der schulmedizinischen Behandlung meist hormonelle Mittel mit künstlichen Gestagenen oder mit natürlichem Progesteron, die in den körpereigenen Monatszyklus eingreifen, zum Einsatz. Aber auch entwässernde, schmerzstillende und stimmungsaufhellende (Antidepressiva) Medikamente werden oft verschrieben.


Die Naturheilkunde setzt oft Präparate mit Phytotherapeutika ein, z.B. Mönchspfeffer (Agnus Castus), Phytoöstrogene (Frauenmantel und ähnliche) zur Abschwächung einer Östrogendominanz, stimmungsaufhellenden Johanniskraut oder die beruhigende Wirkung der Passionsblume.


Bei vielen dieser Behandlungsansätze wird ungünstigerweise aber die Ursache einer Östrogendominanz nicht angegangen, sondern lediglich deren Symptome gelindert. Im schlimmsten Fall wird die Östrogendominanz sogar noch verstärkt (Erklärung im Beitrag "Regulation statt Substitution")


Grundsätzlich sehe ich prämenstruelle Beschwerden zwar in einer Östrogendominanz begründet, die aber wiederum ihren Ursprung in anderen hormonellen Systemen haben kann.



Symptome und Ursachen des prämenstruellen Syndroms

  • Migräne: Östrogendominanz (Kupferüberschuss), Adrenalin

  • Brustspannen: Progesteronmangel

  • Reizbarkeit: tritt durch einen Adrenalinüberschuss auf

  • Abgeschlagenheit /Müdigkeit: äußert sich als Folge einer Östrogendominanz und Schilddrüsenunterfunktion

  • Traurigkeit, depressive Stimmung, Stimmungschwankungen: tritt durch Östrogendominanz/Schilddrüsenunterfunktion/Progesteronmangel auf

  • geschwollene /schmerzhafte Brust: Östrogendominanz, Progesteronmangel

  • Glieder- oder Rückenschmerzen: Entzündung durch Östrogendominanz

  • Verlangen nach Süßem: wird durch Unterzuckerung im Stressstoffwechsel verursacht durch Stresshormone wie Cortisol /Adrenalin

  • Verlangen nach salzigem: Nebennierenschwäche

  • Blähungen/Aufgebläht sein: Östrogendominanz

  • unreine Haut (Pickel): Schilddrüsenunterfunktion/Östrogendominanz, Überlastung der Leber (Störungen im Fettstoffwechsel)

Die Symptome bei PMS sind meiner Erfahrung nach im langsamen Stoffwechsel mit schlechter Energieproduktion ausgeprägter und schwerwiegender, während diese im schnellen Stoffwechsel (gute Energieproduktion) schneller vorbei sind. Entscheidend bei prämenstruellen Beschwerden ist vor allem das Verhältnis von Kupfer zu Zink, da ein Kupferüberschuss zur Östrogendominanz führt.




Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei PMS?


Bei einem ganzheitlichen Behandlungsansatz sollte man die prämenstruellen Beschwerden wie bereits erwähnt nicht als alleiniges Problem der Geschlechtshormone ansehen, sondern gezielt auch in anderen Körpersystemen wie z.B. dem Energiestoffwechsel, Hormonsystem oder Nervensystem nach Ursachen suchen.


Die Geschlechtshormone beispielsweise ordnen sich bei Stress stets den Nebennieren unter, sodass auch ein ansonsten gut funktionierender Stoffwechsel bei Überlastung kurzzeitig ein PMS entwickeln kann. Spätestens jetzt wäre der Zeitpunkt gekommen, etwas kürzerzutreten und den Lebensstil zu überdenken (Ernährung, Bewegung, Achtsamkeit etc.).


Ebenfalls sollte auch ein Kupferüberschuss (oder eine Kupferregulationsstörung) bzw. relativen Zinkmangel im Gewebe überprüft werden. Vor allem das Verhältnis von Kupfer zu Zink (messbar im Blut oder der Haarmineralanalyse) ist bei PMS Beschwerden ausschlaggebend, da Östrogendominanz die Folge eines Kupferüberschusses ist.


Auch Kalium- und Magnesiummangel, Unausgewogenheiten bei den Aminosäuren sowie ein Mangel an A-, B-, C- und E-Vitaminen sind besonders häufig ein Thema bei PMS. Hier sollte eine gezielte Substitution erfolgen, die nicht nach dem Gießkannenprinzip funktioniert.


Als mögliche Ursachen einer PMS sollten auch eine fehlerhafte Ernährung (zuckerhaltig, Milchprodukte, Mangel an Proteinen, zu viel an Kohlenhydraten), Haltungsschäden, eine schwache Beckenmuskulatur oder psychische Themen rund um Sexualität und Weiblichkeit in Erwägung gezogen werden.


 

Vereinbaren Sie bei Interesse an meiner Therapie gerne ein kostenfreies und unverbindliches telefonisches Kennenlerngespräch über die Patientenanfrage.

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